"Teilen & Behandeln" gegen Varroa
Die Vorteile des Verfahrens „Teilen und Behandeln“
Beim "TuB" wird das Volk zargenweise geteilt und zunächst ein brutfreier Flugling gebildet, der mit der Königin des zu teilenden Volkes ausgestattet wird. Mit den Brutzargen wird zeitgleich ein Brut-ling erstellt, der sich eine Nachschaffungs-königin selber aufzieht. So wird
in beiden getrennten Volksteilen eine Brutunterbrechung vollzogen, ohne dabei die Brut zu
vernichten.
Eine Vernichtung der Brut ist in den allermeisten Fällen überhaupt nicht
notwendig. Es gilt zu bedenken, wenn rein theoretisch ein 20-prozentiger Varroa-Befall in
allen verdeckelten Brutzellen vorhanden wäre, was einem hohen Befall gleichkommt, dann
entwickeln sich in 80 Prozent der Brutzellen die Bienen ohne Einfluss und Schädigung durch
die Varroa-Milbe. Diesen Anteil der gesunden Brut gilt es zu erhalten. Mit der
Brutunterbrechung wird in beiden Volksteilen für einen Neustart gesorgt, was auch die
Virenproblematik miterfasst. In der Brutpause sitzen alle Varroa-Milben auf den
erwachsenen Bienen und können so wirksam bekämpft werden. Das geschieht beim
Flugling zwei Tage nach dem Beginn des TuB. Der Brutling ist 21 Tage nach seiner
Erstellung ebenso brutfrei und wird dann behandelt. Lediglich an dem Tag und Folgetag,
wenn man mit dem TuB beginnt, muss gutes Flugwetter herrschen, damit die Flugbienen
auch tatsächlich den Flugling besiedeln können. Die anschließende OS-Applikationen
können hingegen witterungsunabhängig erfolgen.
Neben der Tatsache, dass die Varroazid-Anwendung im brutfreien Zustand der zwei
Volksteile wirksam erfolgt, liegt der Vorteil des TuB zudem darin, diesen Schritt mit der
Spätsommerpflege der Wirtschaftsvölker zu verbinden. Werden die Wirtschaftsvölker mit
zwei Brutzargen durch die Saison geführt, kann jetzt die ältere, untere Brutzarge mit
dunklen Waben im Zuge des TuB am 21.Tag ganz entnommen werden. Bei einzagigen
Völkern werden nur die eventuell vorhandenen dunklen Waben aus dem Brutling nach dem
Schlupf aller Bienen entnommen und gegen helle Waben ausgetauscht (siehe Anhang). Die
alten Waben werden dem Wachsschmelzer zugeführt. Damit erfolgt eine einfache und
systematische Wabenhygiene, ein wichtiger Bestandteil der „Guten imkerlichen Praxis“.
Alte dunkle, mehrfach bebrütete Waben haben in einem Bienenvolk nichts zu suchen. Sie
sind mögliche Quellen verschiedener Krankheitserreger und gegebenenfalls von Varroazid-
Rückständen. Ein weiterer Vorteil des TuB liegt darin, dass man gegebenenfalls die
Erstellung des Fluglings zum Austausch einer alten oder sonst unerwünschten Königin
nutzen kann. Dann wird die auszuwechselnde Königin einfach durch eine andere begattete
Königin ersetzt. Sie wird, wie sonst auch bei der Erstellung des Fluglings, in einen
Zusetzkäfig mit Futterverschluss in den Flugling gehängt.
Bedingungen für ein erfolgreiches „Teilen und Behandeln“
Jetzt ist die richtige Zeit, das Konzept TuB zu starten. Später besteht die Gefahr, dass der Begattungserfolg der Nachschaffungsköniginnen in den Brutlingen nicht mehr zufriedenstellend ausfällt.
1. Wichtigster erster Schritt für das TuB war eine Varroa-Befalls-Diagnose der Völker Mitte
Juli, worauf wir mit unserem Infobrief vom 11.07.2025 hingewiesen hatten. Anschließend
werden üblicherweise die leergeschleuderten Honigwaben der letzten Honigernte über
Absperrgitter aufgesetzt, sodass die Bienen diese sauberlecken. Dafür brauchen sie etwa
drei Tage. Keinesfalls darf mit honigfeuchten Waben der Flugling gebildet werden, denn das
endet unweigerlich in einer massiven Räuberei. Auch der Einsatz von Mittelwänden für den
Flugling wird nicht gelingen, weil die Bienen diese eher nicht (mehr) ausbauen.
2. Eine weitere wichtige Bedingung für den Erfolg des TuB ist, dass die Bienen ihren
Standplatz vor dem Prozedere schon gut kennen. Anders gesagt, bringt man die
Wirtschaftsvölker beispielsweise nach einer Wanderung auf einen neuen Standplatz,
müssen die Völker sich dort schon eingeflogen und damit gut orientiert haben.
3. Für das TuB eignen sich nur starke Wirtschaftsvölker. Sind Völker zum Beispiel durch
einen späten Schwarmabgang beziehungsweise ein starkes Schröpfen oder gar aufgrund
hoher Varroa-Last geschwächt, haben die daraus gebildeten Flug- und Brutlinge keine
Chance und fallen womöglich der Räuberei durch andere Bienenvölker zum Opfer.
4. Bei allen Arbeitsschritten muss zügig gearbeitet werden, da sonst schnell zu dieser
Jahreszeit eine Räuberei ausgelöst wird. Von daher sollte man die frühen Morgenstunden
nutzen und alles gut vorbereiten.
5. Stehen die zu teilenden Völker in Reihenaufstellung, muss bedacht werden, dass die
Flugbienen anfangs womöglich Schwierigkeiten haben, den Flugling als ihr Volk
wiederzuerkennen, wenn die ursprüngliche Gesamtsilhouette verändert wird. Dann
verfliegen sie sich womöglich in nahestehende andere Völker. So erscheint es sinnvoll, den
Brutling zunächst auf den Flugling zu stellen. Oder man stellt stattdessen zumindest
Leerzargen auf den Flugling, um die ursprüngliche Gesamtsilhouette zu erhalten. Hat man
seine Völker am Bienenstand hingegen von vornherein locker mit verschiedenen
Flugrichtungen verteilt, scheint es diesbezüglich weniger Probleme zu geben. Dann kann
der Brutling sogleich irgendwo anders am selben Bienenstand platziert werden und die
Flugbienen fliegen in die Fluglingszarge, die auf dem originalen Beutenboden platziert
wurde.
6. Bislang zeigt sich, dass das Sprühen des „OXUVAR 5,7%“ die bessere und wirksamere
Applikationsform ist bei der Varroa-Bekämpfung im brutfreien Flug- und Brutling. Sie ist
eindeutig zeitaufwendig und muss zügig erfolgen, um keine Räuberei auszulösen. Die
Träufel-Applikation kann hingegen ihre Wirkung gar nicht entfalten, weil die Bienen dafür
nicht eng genug im Flug- und Brutling sitzen. Bei den vorherrschenden warmen
Temperaturen zeigt das Verdampfen von „Varroxal 0,71g/g Bienenstock-Pulver“, nach
Aussage von Kollegen, offenkundig eine geringere Wirksamkeit. Von daher scheint es kein
Zugewinn zu sein, „Varroxal 0,71g/g Bienenstock-Pulver“ für die Varroa-Bekämpfung bei
den Flug- und Brutlingen zu sublimieren. Hier bedarf es weiterer Erfahrungen.
Die Vorgehensweise beim „Teilen und Behandeln“
Das TuB startet an einem Tag X, den Sie festlegen. Dem folgen dann weitere zeitlich
festgelegte Maßnahmen am Tag zwei und am Tag 21 nach Beginn des Konzeptes.
Tag X: Bei gutem Flugwetter wird das Bienenvolk in einen Brut- und Flugling geteilt.
Idealerweise beginnt man mit dem Teilen am frühen Morgen. Dann haben die Flugbienen
einen ganzen Tag Zeit, in den Flugling zu fliegen. Zudem ist dann beim offenen Hantieren
mit den Völkern die Gefahr der Räuberei erheblich reduziert.
Zunächst wird der lange zuvor von den Bienen ausgeleckte Honigraum abgenommen und
beiseitegestellt. Die Königin wird aus den Bruträumen gesucht und mit etwas Futterteig
gekäfigt und beiseitegelegt. Anschließend werden die Bruträume auf einen neuen Boden
gesetzt und der nun entstandene Brutling etwas abseits am Bienenstand mit stark
eingeengtem Flugloch aufgestellt. Dabei sollte auch schon darauf geachtet werden, dass
der Brutling über ausreichend Futter verfügt. Gegebenenfalls sollten noch Futterwaben
zugehängt werden. Auch der ehemalige Honigraum wird mit einer vollen Futterwabe
ausgestattet und an den alten Standplatz auf den dort zurückgelassenen Boden gestellt.
Dann muss die Königin mit geöffnetem Zugang zum Futterteig in den Flugling gehängt
werden. Die Flugbienen finden sich dort ein. Auch beim Flugling muss das Flugloch bis auf
wenige Zentimeter eingeengt sein, damit die Bienen sich besser verteidigen können. Sollten
die Beutenböden des Flug- und Brutlings mit offenen Gittern ausgestattet sein, sollte bis
zum Abschluss des TuB eine Windel eingeschoben werden. So wird die Gefahr der Räuberei
zusätzlich verringert.
Tag X + 2: Zwei Tage nach Erstellung des Fluglings wird dieser kurz auf Weiselrichtigkeit
überprüft und anschließend mit dreiprozentiger Oxalsäuredihydrat-Lösung besprüht (zwei bis 4
Milliliter pro Wabenseite). Zur Sprühapplikation eignet sich nur das OXUVAR 5,7%. Einige
Tage später kann begonne werden, den Flugling regelmäßig mit kleinen, steten Futtergaben
zu versorgen.
Tag X +21: Frühestens 21 Tage nach der Teilung des Bienenvolkes, wenn dann alle Brut auch
im Brutling geschlüpft ist, wird zunächst nach einer stiftenden Nachschaffungskönigin
beziehungsweise nach Eiern und offener Brut geschaut. Anschließend wird das Bienenvolk
auf eine Brutraumzarge eingeengt, indem die untere Zarge mit dunklen Altwaben
weggenommen wird. Nach dem Einengen wird auch der Brutling mit einer dreiprozentigen
Oxalsäuredihydrat-Lösung besprüht (2 bis 4 Milliliter pro Wabenseite). Einige Tage später
beginnend, muss dann auch die stete Futterversorgung des Brutlings gewährleistet werden.
Die „Brutlinge“ sind grundsätzlich deutlich stärker mit Varroa befallen (85-95 Prozent der
Milben des Ausgangsvolkes) als die „Fluglinge“, sodass womöglich fünf bis sieben Tage
später (bevor zu viel Brut verdeckelt ist) eine zweite OS-Sprühbehandlung erfolgen muss.
Sollte der „Brutling“ eventuell weisellos sein, wird er mit einer begatteten Jungkönigin aus
einem schwachen Ableger beweiselt oder notfalls abgekehrt.
Wer unsere Empfehlungen und detaillierte praktische Anleitung zum Thema „Teilen &
Behandeln“ (TuB) anhand von Erklärvideos sehen möchte, der findet diese in einer
fünfteiligen Videoserie auf unserem YouTube-Kanal.
Wie geht es später mit dem Flugling und Brutling weiter?
Ende Oktober wird überprüft, ob die Flug- und Brutlinge eine ausreichende
Überwinterungsstärke aufweisen. Gegebenenfalls werden sie dann rückvereinigt
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Unser beliebtes Imkerfrühstück findet statt, am Son., d. 29. Juni 2025, bei unserem Imkerfreund Matthias Schacht, Am Bahndamm 1, in 38518 Gifhorn-Wilsche. Eine Umlage pro Teilnehmer von € 10,- ist erwünscht und ist am Tag der Veranstaltung vor Ort zu entrichten. Um eine optimale Planung zu ermöglichen, ist eine Anmeldung bis zum 22. Juni 2025 erwünscht.
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Das diesjährige geplante Imkergrillen findet statt am Sonn., 24. August, ab 15 Uhr am Privatteich an der B4 bei Gr. Oesingen - OT Mahrenholz, (Schaut bitte im Menü "Vereinstermine" nach, dort gibt es Details zur Organisation, etc.)
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Gruppenfoto anlässlich der 75 jähr. Jubiläumsfeier auf Opa Ernys Hofgarten
Wahrenholz-Weißenberge. Kürzlich, am letzten Samstag im Juni diesen Jahres, feierten die Mitglieder vom Imkerverein Gamsen-Kästorf und Umgebung ihr 75 jähriges Bestehen. „Unsere Gründung ist datiert auf den 28. September 1949, das steht im Protokoll der Gründungsversamm-lung, die im Gasthof Lüdde in Kästorf stattfand“, zitierte der amtierende Vorsitzende Martin Stöhr. Er erinnerte in „Ernys Hofgarten“ an der Betzhorner Straße 5 in Gesprächen mit Gästen und der Presse bei Kaffee und Kuchen, dass sich damals der „alte“ Imkerverein Gifhorn im Gründungsjahr durch „Ungereimtheiten bei der Kassenprüfung“ in zwei Vereine spaltete. „Die 16 Gründungsmit-glieder fanden zusammen und votierten damals für Karl Dannheim sen. als Vorsitzenden des neuen Imkervereins Gamsen-Kästorf und Umgebung“, erklärte Martin Stöhr weiter. Zum Stellvertreter wurde Heinrich Heitmann gewählt. Ernst Camehl wurde Kassenwart, das Mandat als Schriftführer erhielt Erich Tietge.
Martin Stöhr zeigt sich sehr erfreut, dass noch bis heute der Imkerverein zahlreiche Imkerfreunde und -freundinnen für die Imkerei und den Umgang mit den Honigbienen begeistert, und dass jetzt über 40 Mitglieder in diesem Verein ihrem Hobby weiter nachgehen. Und dass sei auch der Anlass, dass am heutigen Jubiläumstag langjährige und treue Vereinsmitglieder mit Ehrenur-kunden und den zugehörigen Ehrennadeln ausgezeichnet werden, äußerte der Vorsitzende Martin Stöhr weiter. Für mehr als 50 Jahre Mitgliedschaft im Imkerverein darf sich jetzt Wilhelm Friedrich aus Gifhorn über die schmucke Ehrenurkunde gebührend freuen. Martin Stöhr sagte dazu: „Wilhelm Friedrich war viele Jahre in unserem Vereinsvorstand aktiv und selbstlos tätig und wird bis dato für seine tolle Arbeit als Bienenzüchter weit über die Vereinsgrenzen hinaus von unseren Imkerkolleginnen und -kollegen geschätzt.“ Mit jeweils der Goldenen Ehrennadel und der Ehrenurkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden im Anschluss die Imker Karl Eckert aus Ummern, Frank Haberski aus Wilsche und das aktive Vorstandsmitglied (Schriftführer) Rolf Malzahn aus Groß Oesingen. Jeweils die Silbernen Ehrennadel und die Ehrenurkunde für 25 jährige Mitgliedschaft bekamen die Imker Johann Lippert aus Wilsche, Waldemar Luz aus Kästorf und das Vorstandsmitglied (Kassenwart) Bernd Richter aus Neubokel. Martin Stöhr aus Ettenbüttel und Michael Seller aus Gifhorn, beides ebenfalls aktive Vorstandsmitglieder (Stöhr als Vorsitzender, Seller als Obmann für Bienengesundheit), erhielten die Ehrungen in Bronze für 15 aktive Jahre im Verein.
Anlässlich des Jubiläums überreichten zum einen der Vorsitzende des Imkerlandesverbandes Hannoverscher Imker e. V., Jürgen Frühling, und zum anderen in Personalunion der Vertreter des Kreisimkervereins Gifhorn und Vorsitzender vom benachbarten Imkerverein Knesebeck, Thomas Manske, sowie sein Stellvertreter Andreas Menk jeweils einen gefüllten „Knisterumschlag“, welche dankbar für die Finanzierung der Jubiläumsfeier entgegengenommen wurden.
Bei einem anschließenden ausgiebigen Gartenrundgang auf dem gepflasterten Weg durch „Opa Ernys Garten“ war nicht nur der Landesverbandsvorsitzende Jürgen Frühling begeistert von der Fülle der üppigen aktuellen Blütenpracht im Zusammenspiel mit zahlreichen Ostbäumen, Wildblumenmischungen, der schönen Teichanlage und den mit grobem Kies hergerichteten „Inseln“ zum Sonnenbaden für die heimischen Reptilien. Und das nicht genug. Um die Imkerei, die Bienenhaltung und -zucht sowie die Naturprodukte von den Honigbienen der interessierten Öffentlichkeit näherzubringen, präsentierte der Imkerverein den modernen „Bienen und Imkerei-Infowagen“, ausgeliehen vom Kreisimkerverein Northeim in enger Kooperation mit dem Imkerlandesverband Hannoverscher Imker e. V.. An dem Lehrwagen konnten sich große und kleine Gäste jeweils unter anderen in anschaulichen Fotos, Infotafeln, allerlei Imkereigeräten, Imker-Werkzeugen und -Spielen über die nützlichen Insekten: die Biene, ihre Königin, den Drohn und den verschiedensten Bienenstöcken und -beuten mit den unterschiedlichen Betriebsarten informieren. Auch über ihre nahestehenden Verwandten, die Wildbienen und Hummeln konnten sich die Gäste ausführlich aufklären lassen. Martin Stöhr sagte abschließend: „Mit köstlichen Kuchen, Eiscreme und leckeren Getränken unterstütze uns das gesamte Team von Opa Ernys Café und Garten unermüdlich, bei bestem Wetter, welches auch den ungezählten Bienen in Opa Ernys Garten gefallen haben dürfte.“
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Einladung zum Seminar für aktive und potenzielle Schulungsredner
Großburgwedel. Am Samstag, dem 22. Juni 2024, folgten unsere "Jungimker" im IV, Jennifer Borchert aus Wahrenholz und Thomas Frankewitsch aus Wesendorf, der Einladung unseres Landesverbandes (LV) Hannoverscher Imker e. V. zum Seminar "Fortbildung Schulungsredner 2024". Mit dabei beim Seminar in der Seniorenbegegnungsstätte in Großburgwedel bei Hannover sowie am örtlichen Lehrbienenstand waren zirka 35 Imkerfreunde und -freundinnen aus ganz Niedersachsen.
Als kompetente Referentin konnte der LV Frau Dr. Pia Aumeier engagieren. Der LV-Vorsitzende Jürgen Frühling und der Vorsitzende vom gastgebenden IV Großburgwedel-Isernhagen e. V. sowie Beauftragter für Schulungen im LV, Horst Schäfer, begrüßten Dr. Pia Aumeier sehr herzlich im Seminarraum. Dr. Pia Aumeier sei eine renommierte Wissenschaftlerin und Imkerin, die sich seit 1995 intensiv mit Honigbienen und insbesondere mit der Varroamilbe beschäftige", war von beiden Vorsitzenden zu erfahren.
Dr. Pia Aumeier hat an verschiedenen Bieneninstituten und Universitätsinstituten praktische Erfahrungen in der Imkerei gesammelt. Neben ihrer Forschungsarbeit lehrte und lehrt sie auch Studierende und die Öffentlichkeit über das Verhalten und die Biologie von Honigbienen. Ihre Leidenschaft für diese faszinierenden Insekten zeigt sich in ihrem respektvollen Umgang mit ihnen. *)
Dr. Pia Aumeier hat in Zusammenarbeit mit anderen Imker- und Bienenfreunden für die künftigen Schulungen in den Niedersächsischen Kreisimker- und Imkervereinen jeweils vor Ort neu konzipierte "Folien" oder auch "PowerPoint" Präsentationen" für die aktiven und künftigen Schulungsrednerinnen und -redner ab 2024/25 erarbeitet. Diese neuen Schulungsunterlagen können nun beim LV über einen Link für die jeweiligen Vereine heruntergeladen werden.
Nach der kurzen Mittagspause fuhren wir dann zum örtlichen "Lehrbienenstand". Der Vorsitzende vom gastgebenden IV Großburgwedel-Isernhagen e. V., Horst Schäfer, präsentierte seinen Gästen die tolle Anlage mit unter anderen zahlreichen Beuten, Bienenwagen und Königinnenzuchtkästen. Und die Referentin Dr. Pia Aumeier brachte zu Anschauungszwecken selbst von ihren Stock einige Beuten mit, wie auf den Bildern zu ersehen ist. Sie erklärte den sehr interessierten Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer wie wichtig es für die Schulungsrednerinnen und -redner ist, dass das zuvor erlernte Theoriewissen auch - wenn möglich - am Bienenstock und an der Brut- und Honigwabe praxisnah gezeigt wird.
Erörtert wurde auch am Ende der Veranstaltung unter anderem die Begattungen von Königinnen auf den jeweiligen Belegstellen auf den Nordseeinseln im Wattenmeer sowie Infos über die potenzielle "Varroa-Resistenz".
Einen Kursus für angehende und potenzielle Schulungsrednerinnen und -redner wird der LV seinen KIVs und IVs aller Voraussicht nach für die ersten Wochen 2025 in Hannover anbieten.
(Text & Illustration: Thomas Frankewitsch, Jennifer Borchert)
*) Wenn du mehr über Dr. Pia Aumeiers Arbeit erfahren möchtest, kannst du ihre Videos auf ihrem YouTube-Kanal “Pia Aumeier” ansehen.
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Imkerfrühstück: Imkerverein Gamsen-Kästorf und Umgebung startet in die Saison 2024
Wachsgewinnung und Bearbeitung bei allen Teilnehmern gut angekommen
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Bienenwachsgewinnung mit einem Dampfwachsschmelzer - Marke Eigenbau
************************************************************************************************************************* Bienenwachsgewinnung mit einem Sonnenwachsschmelzer - Marke Eigenbau
Wesendorf. Kürzlich, am Sonntag, dem 14. April 2024, folgten 18 Imkerfreundinnen und -freunde aus Nah und Fern unserer Einladung zum diesjährigen Honiglehrgang. Im Seminarraum im Landgasthof Zum Pilz begrüßte unser Vorsitzender Martin Stöhr aus Müden-Ettenbüttel als Veranstalter, und das verantwortliche IV-Mitglied für Fort- und Weiterbildung, Jennifer Borchert aus Wahrenholz als Organisatorin, die Seminarleiterin Undine Westphal und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unter ihnen der Enkel (zwölf Jahre) von Otto Friedrich, unser jüngst verstorbener stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender des Kreisimkervereins (KIV) Gifhorn. Und ein Imkerfreund reiste sogar aus Leipzig an, um das bei den Imkerinnen und Imkern begehrte Zertifikat nach der Teilnahme entgegen zu nehmen, war von Jennifer Borchert zu erfahren. Sie fügte an, dass es bei ihm vor Ort nur einen Lehrgang im Jahr gäbe und dass in seiner Umgebung keine weiteren zertifizierten Honiglehrgänge in 2024 mehr stattfinden würden. Deshalb sei der betroffene Imkerfreund aus dem Freistaat Sachsen extra nach Niedersachsen zum heutigen Termin angereist.
Undine Westphal, die renommierte Schulimkerin, Autorin und Dozentin aus dem benachbarten Imkerlandesverband Schleswig-Holstein, wird als wirklich „bienenverrückt“ beschrieben und ist vom Deutschen Imkerbund e. V. (D.I.B.) berechtigt, Ausbildungen dieser Art auszuführen und abschließend die D.I.B.-Zertifikate an die anwesenden Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer zu überreichen.
Aber erst nach einer sechsstündigen Vorlesung mit praktischen Beispielen wie unter anderen die Verkostung verschiedener Honige mit unterschiedlichen Geschmäckern, die Sichtung verschiedenen Sortenhonige mit unterschiedlicher Farbe und Konsistenz wie unter anderen von Heide, Linde, Kastanie, Wald und Raps. Aber auch Proben von „falsch“ gelagerten Honigen mit und oder oder sichtbaren Veränderungen mit unter anderen überhöhten Wassergehalt und Honige mit „Gärung“ waren von Interesse. „Die Honige, die wir Imker im Frühjahr und im Sommer ernten, müssen seitens der Lebensmittelbehörde und den Vorgaben des D.I.B. einen hohen Standard erfüllen, sonst darf der natürlich gewonnene Süßstoff gar nicht erst in den Handel gebracht werden“, betonte Undine Westphal.
Die zuständigen Aufsichtsbehörden und der Imkerbundesverband fordern über die jeweiligen Kreisimkervereine den einen oder anderen Imkereibetrieb unangekündigt auf, ihren Honig freiwillig und kostenfrei testen zu lassen. Dieser Honig werde dann für Niedersachsen beim LAVES-Bieneninstitut in Celle auf „Herz und Nieren“ im Labor untersucht. Geprüft von Fachleuten werden unter anderen: Schließt der Verschlussdeckel richtig und bleibt die Banderole unbeschädigt? Stimmt das angegebene „Gewicht“ und ist das Mindesthaltbarkeitsdatum korrekt angegeben? Stimmt die aufgedruckte Sortenbezeichnung? Sind dem Honig eventuell chemische und oder oder biologische Zusätze beigefügt worden, und, und, und...Da kann es dann schon mal sein, dass das überprüfte „flüssige Gold“ die strengen Kriterien der Aufsichtsbehörden und den Qualitätsanforderungen des D.I.B. nicht erfüllt.
Deshalb müsse auch jeder Imker, jede Imkerin die geforderten Bedingungen der verantwortlichen Institute und des Bundesverbandes der Imker sowie deren untergeordneten Organisationen erfüllen. Bei Undine Westphal kamen deshalb unter anderen zur Sprache: die Gesetzliche Grundlagen zur Imkerei mit der aktuellen Honigverordnung, das Lebensmittelrecht, Lebensmittelhygiene und Produkthaftung. Des Weiteren zeigte die Seminarleiterin diverse Imker-Werkzeuge, die bei der jeweiligen Honigernte unersetzlich sind wie der Schutzanzug, Stockmeißel, Handbesen, Smoker sowie die Bienenflucht, diverse gebräuchliche Entdeckelungsutensilien, Honigschleuder und vieles anderes mehr. Zum Abschluss des Lehrganges gratulierten dann zum einen Undine Westphal als Seminarleiterin und zum anderen die Organisatorin Jennifer Borchert, stellvertretend für den Vorsitzenden Martin Stöhr, allen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern für ihre mehrstündige Aufmerksamkeit und überreichten die jeweiligen Urkunden an die Imkerinnen und Imker, die jetzt ihren Honig auch in den unverwechselbaren D.I.B-Gläsern mit der Kennzeichnung "Echter Deutscher Honig" anbieten dürfen.
Glückliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Undine Westphal (6. v. li.) und Jennifer Borchert (1. v. li.) gratulieren den erfolgreichen Imkerinnen und Imker zum sogenannten „Honigführerschein“
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Hauptversammlung 2024 im Landgasthof Zum Pilz in Wesendorf
Wesendorf. Kürzlich trafen sich 27 Imkerfreundinnen und Imkerfreunde des Imkervereins Gamsen-Kästorf und Umgebung zur diesjährigen Hauptversammlung. Im Landgasthaus „Zum Pilz“ standen unter anderem Bilanzen, Vorstandswahlen, Ehrungen und das diesjährige Jubiläum auf der Agenda.
Der Vorsitzende Martin Stöhr aus Müden-Ettenbüttel freute sich bei der Begrüßung über die zahlreichen Teilnehmer. Nach einem stillen Gedenken an die jüngst verstorbenen langjährigen Imkerfreunde, Ehrenmitglied Ernst Schulze aus Steinhorst und dem 2. Vorsitzenden des IV Gamsen-Kästorf u. U. sowie Vorsitzenden des Kreisimkervereins Gifhorn, Otto Friedrich aus Gifhorn, eröffnete er ein köstliches Torten- und Kuchenbuffet.
Seinem Jahresbericht über die vergangene Bienen- und Honigsaison 2023 war zu entnehmen, dass der Verein unverändert 39 Mitglieder hat, bei drei Abgängen und drei Neuzugängen zählen jetzt vier Frauen dazu – „und das ist eine positive Entwicklung“, sagte Stöhr, das Durchschnittsalter beträgt 53 Jahre, 232 betreute Völker bedeuten eine leichte Steigerung. Das Imkern liege nach seinen Beobachtungen derzeit weiterhin im Trend, und das bei beiden Geschlechtern. Stöhr äußerte anschließend sehr positiv, dass die abgegebenen Futterkranzproben zur Erkennung der heimtückischen Bienenkrankheit „Amerikanischen Faulbrut“ (AFB) beim LAVES-Bieneninstitut in Celle vereinsintern nur negative Ergebnisse ergeben hätten. Dennoch möge jeder Imker, jede Imkerin immer aufmerksam bleiben, die aktuellen Hygieneregeln und -hinweise für die Gesundheit der Bienen und ihrer Produkte zu befolgen. Kassenwart Bernd Richter aus Gifhorn-Neubokel stellte einen ausgeglichenen Kassenbestand vor – mit geringen Mehreinnahmen im zurückliegenden Geschäftsjahr. Er und die Vorstandsmitglieder wurden anschließend von den Mitgliedern einstimmig entlastet.
Bei der Wahl von Vorstandsmitgliedern wurde Matthias Schacht aus Gifhorn-Wilsche von den Stimmberechtigten einstimmig neu in das Amt als stellvertretender Vorsitzender berufen. Gleiches gilt für die Wiederwahl des Schriftführers Rolf Malzahn aus Groß Oesingen sowie des Gesundheitsobmanns Michael Seller aus Gifhorn. Das Neumitglied Jennifer Borchert aus Wahrenholz wurde zur Kassenprüferin bestimmt. Sie ist neuerdings Kontaktperson des Vereins für Imker-Seminare sowie Fort- und Weiterbildung. Es sind folgende Schulungen für diese Saison geplant: „Besteuerung der kleinen Imkerei – ein bis 30 oder bis 70 Völker“; „Eigener Wachskreislauf“ / auch Praxis, evtl. einschmelzen, Rähmchen säubern; „Honig, das flüssige Gold aus dem Bienenstock“ / Praxistag Honig; und „Hallo Wildbiene“ mit Bau eines Hummelhotels. Außerdem sollen bei den zukünftigen Imkerstammtischen und beim Imker-Grilltag diverse Praxisveranstaltungen stattfinden, wie unter anderen die Einhaltung von Hygienevorschriften, das Reinigen, Pflegen und Instandhalten von Beuten und Rähmchen sowie die zeitgemäße Behandlung gegen die Varroamilbe.
Sehr erfreulich für den Imkerverein habe sich die neugestaltete Homepage „Imkerverein-Gamsen-Kästorf.de“ erwiesen, äußerte der Vorsitzende. Der Imkerverein sei jetzt präsenter bei der interessierten Öffentlichkeit und habe zahlreiche Besucher, das zeige die Statistik.
Die finalen Vorbereitungen zum Jubiläumsfest haben begonnen: Die Hauptveranstaltung wird am Samstag, 29. Juni. in „Opa Ernys Hofcafé und Garten“ in Wahrenholz-Weißenberge stattfinden. Der jüngst angeschaffte mobile Imker-Lehr-Anhänger des Landesverbandes Hannoversche Imker ist dafür reserviert, präsentiert wird außerdem ein Schauvolk und weiteres mehr.
Neun Ehrungen für langjährige Vereinstreue stehen in diesem Jahr an: Zwei Imkerfreunde werden mit der Bronzenen Ehrennadel für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft, drei mit der Silbernen Nadel für 25 Jahre, drei mit der Goldenen für 40 Jahre sowie einer mit der großen Ehrenurkunde für über 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Die jeweiligen Imker-Insignien sollen von den Verantwortlichen des Landesverbandes Hannoverscher Imker gebührend auf der Jubiläumsveranstaltung überreicht werden.
Über weitere Veranstaltungen, die im Zuge des 75-jährigen Jubiläums in Planung sind wird auf der Homepage und vereinsintern informiert, wobei auch Gäste immer gern gesehen sind.
Foto: Vorstandsriege: v. re.: Martin Stöhr, Nico Gabler, Marcel Kasal, Michael Seller, Laura Hoyer, Matthias Schacht, Jennifer Borchert und Rolf Malzahn
Unsere Hauptversammlung 2024 ist für den Sonn., d. 11. Feb., ab 15 Uhr, geplant mit gemeinsamer Kaffeetafel.
Veranstaltungsort : Landgasthaus Zum Pilz an der B4, Lüneburger Straße 9 , 29392 Wesendorf.
vorläufige Tagesordnung:
1. Begrüßung mit anschl. Totenehrung
2. Kaffeetafel
3. Protokoll der JHV vom 26. März 2023
4. Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer sowie Entlastungen
5. Ehrungen
6. Wahlen: a) 2. Vorsitzende/r; b) Schriftführer/in; c) Gesundheitsobmann/frau; d) Kassenprüfer/in
7. Kurzberichte über aktuelle Veranstaltungen und Informatives
8. Bestellung von Bienenbehandlungsmitteln
9. Verschiedenes, Fragen und Anregungen
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Geplante Vereinsaktivitäten in 2024:
Hier habe ich noch ein paar Termine von Veranstaltungen rund um die Bienen und die Imkerei für euch zusammengestellt:
Wichtig bitte weiterlesen!
In diesem Jahr findet unser 75-jähriges Vereinsjubiläum statt. Im Zuge des Jubiläums wird es einige Veranstaltungen geben, die auf unserer Webseite http://www.imkerverein-gamsen-kästorf.de und auch in unserer WhatsApp-Gruppe oder auf anderem Wege, wie u. a. Flyer oder Anruf, kommuniziert werden. Über eine rege Teilnahme und ggf. Hilfe an und bei den Veranstaltungen würden wir uns sehr freuen.
Unser Imkerfrühstück wollen wir in diesem Jahr mit einer praktischen Komponente erweitern.
Das soll heißen, dass wir uns nach dem Frühstück z.B. mit dem Thema Wachsverarbeitung etc. beschäftigen, wobei es wünschenswert wäre, wenn einige Mitglieder ihr Equipment oder Bilder davon mitbringen und möglichst auch vorführen.
Für das Frühstück suchen wir einen Freiwilligen, der sich so etwas bei sich zuhause vorstellen kann. Die Wahl des Termins würde dann auch bei dem Ausrichtenden liegen, so dass derjenige es so legen kann, wie es ihm am besten passt. Wer sich das vorstellen kann, darf sich gerne bei mir unter der oben genannten Adresse melden. Auch hier darf der Ausrichtende den Termin gerne selber wählen, so wie es ihm gut passt.
Das Imkergrillen kann leider nicht mehr auf dem Teichgrundstück an der Ise stattfinden, weil unser 2. Vorsitzende Otto Friedrich vor kurzem verstorben ist. Im Vorfeld hat sich bereits unser Imkerfreund Thomas Frankewitsch aus Wesendorf bereit erklärt, das diesjährige Imkergrillen am Sonntag, d. 18. Aug., ab 14.30 Uhr, auf seiner Hazienda Am Pilz 15 auszurichten. Im Vorfeld oder aber auch zum Abschluss der Veranstaltung planen wir eine Praxisveranstaltung z.B. zum Thema Honig-Ernte und -Verarbeitung, vergleichbar der beim Imkerfrühstück.
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► „Tag der Offenen Tür“ im Bieneninstitut in Celle, voraussichtlich am ersten Sonntag im September.
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Der Termin für den Imkerstammtisch steht noch nicht fest, wird aber via WhatsApp und per Telefon mitgeteilt.
Unsere große Vereins-Jubiläums-Veranstaltung ist voraussichtlich für den Samstag, d. 29.06. in „Opa Ernys Garten“ in 29399 Wahrenholz OT Weißenberge geplant, weitere Infos folgen.
Ich erinnere daran, dass der Vereinsbeitrag, wie zuletzt beschlossen, im Februar abgebucht wird.
Einen guten Start in das Bienen-Jahr 2024, sanfte Bienen und volle Honigtöpfchen wünscht
mit freundlichen Imkergrüßen
Martin Stöhr
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Wir gedenken in stiller Andacht, Ehrfurcht und Dankbarkeit unseren jüngst verstorbenen Mitgliedern und leidenschaftlichen Imkerfreunden:
Ehrenmitglied Ernst Schulze aus Steinhorst, der mit 99 Jahren leider von uns ging. Er war über 80 Jahre passionierter Imker aus Leidenschaft und begleitete ungezählte Jungimker*innen als Imkerpate in die süße Welt der Bienen.
Otto Friedrich aus Gifhorn, war langjähriger Vorsitzender des Kreisimkerverein Gifhorn & unser stell. Vorsitzender. Unser Bienenfreund Otto hat viel zu früh mit nur 65 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit plötzlich und unerwartet den Kampf gegen den Tod verloren.
Wir IV-Mitglieder werden den beiden Verstorbenen ein würdiges Andenken bewahren.
Wir trauern in Demuth
Der Vorstand
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+++ Kampf gegen Varroa: Oxalsäure verdampfen in Deutschland erlaubt !? +++
(Quelle: www.imkado.de)
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Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen im Landkreis Gifhorn
veröffentlicht: am 09.08.2023 Presseinformation
Bei Bienenvölkern eines Imkers im Bereich der Gemeinde Barwedel wurde die Amerikanische Faulbrut der Bienen festgestellt.
Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die durch das sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae verursacht wird und zum Absterben des Bienenvolkes führen kann. Die Erkrankung befällt ausschließlich die Brut der betroffenen Bienenvölker, während erwachsene Bienen nicht angesteckt werden können. Diese sind aber an der Verbreitung des Krankheitserregers beteiligt. Für den Menschen ist das Bakterium völlig ungefährlich. Um eine Verschleppung der Tierseuche zu verhindern, hat der Landkreis Gifhorn rund um den betroffenen Bienenstand einen Sperrbezirk eingerichtet.
In dem betroffenen Gebiet dürfen die Bienenvölker nicht mehr versetzt werden. Lebende und tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs und Futtervorräte dürfen nicht aus den Bienenständen herausgebracht werden. Bienenvölker dürfen auch nicht in den Sperrbezirk hineingebracht werden. Die zugehörige Allgemeinverfügung tritt am Freitag, 11. August 2023 in Kraft. Besitzerinnen und Besitzer von Bienenvölkern müssen ihre Bienen melden
Alle Bienenvölker der Imker in diesem Gebiet müssen, soweit das noch nicht erfolgt ist, amtlich untersucht werden. Weiterhin müssen alle Imker mit Völkern in diesem neu ausgewiesenen Gebiet diese unter Angabe der Zahl und des genauen Standortes der Völker bei der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Gifhorn, Schlossplatz 1, 38518 Gifhorn schriftlich oder telefonisch (05371/82-394) melden.
Auch außerhalb des im Landkreis Gifhorn vorhandenen Sperrgebietes weist der Landkreis Gifhorn auf die dauerhafte Verpflichtung aller Imker hin, alle Bienenstände im Landkreis Gifhorn erfassen zu lassen. Hierzu müssen die Imker ihre Bienenvölker unter Angabe der Zahl und des Standortes dem Veterinäramt des Landkreises Gifhorn mitteilen. Eine Registriernummer für den Standort wird dann ausgegeben. In der Vergangenheit musste festgestellt werden, dass ein Teil der Imker dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung zur Meldung der Bienenvölker stellt nach der Bienenseuchenverordnung eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld geahndet.
Aufhebung des Sperrgebietes Tiddische
Das Sperrgebiet Tiddische, bekanntgegeben mit der Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung Nr. 1/2023 zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut (AFB), wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Faulbrut ist in diesem Bezirk erloschen.
(Quelle: Landkreis Gifhorn - Pressestelle https://www.gifhorn.de/start/nachricht-startseite/news/ausbruch-der-amerikanischen-faulbrut-der-bienen-im-landkreis-gifhorn/ )
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Im vergangenen Monat waren mehrere unserer Vereinsmitglieder zum Bildungsurlaub in Bad Sassendorf bei Paderborn / NRW.
Unsere Imkerfreunde sind durchweg begeistert von der Seminarwoche und selbst unser Vorsitzender Martin, der bereits über jahrelange Erfahrung in der Imkerei besitzt, fand die Schulung super.
Und unsere Imkerfreundin Laura Hoyer war in 2022 zum Grundkurs dort vor Ort und hatte mit als erste dieses Jahr am zweiten Teil teilgenommen. Ihr Fazit: “Einfach der Hammer, was man da alles lernt. Ich hätte nie gedacht, dass man in so kurzer Zeit sich so viel Wissen über das Imkern aneignen kann. Der Austausch mit anderen Jungimkern und "Alte Hasen" und deren Erfahrungen bringt mir auch unglaublich viel.”
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Imkerfreund Bernd Richter lud in seinen Garten ein zum 4. Imkerstammtisch
Am Freitag, 23. Juni, hatte unser Imkerfreund Bernd Richter und seine Frau knapp ein Dutzend Imkerkolleg:innen zu Gast in seinem Garten in Neubokel. Am westlichen Ende seines Grundstücks zeigte er uns sein Bienenhaus, wo er den Großteil seiner Völker betreut. Erstmals mit dabei war sein direkter Nachbar Jannis, den Bernd als Jungimker und potenzielles Neumitglied in unseren IV jüngst gewinnen konnte. Bei kühlen Getränken und sehr leckerer Gurkensuppe mit unter anderen frischem Schwarzbrot, Aufschnitt und Käsespießen waren interessante Gespräche - natürlich mit Bienen, Honig, die Verarbeitung und Vermarktung sowie verschiedene Pollenfarben - die Hauptthemen in unserer Runde. Aber auch Gesprächsstoff mit allgemeinen gesellschafts- und umweltpolitischen Inhalten wie unter anderen die Wolfspopulation im Landesforst Ringelah. Unser Vorsitzender Martin Stöhr berichtete zuvor sehr positiv von dem Interview mit dem Volontär und dem Fotografen vom Stadtmagazin KURT sowie dem jüngst stattgefundenen Imkerseminar bei Paderborn (NRW), an dem er im Rahmen eines mehrtägigen Bildungsurlaubs mit zahlreichen Jungimkern und Fortgeschrittenen teilnahm. Der Stammtisch fand sein Ende in lustiger Runde in den späten Abendstunden.
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Austausch beim 3. Imkerstammtisch
Groß Oesingen: Am Freitag, 26. Mai ´23, trafen sich interessierte Vereinsmitglieder zum 3. Imkerstammtisch in diesem Jahr. Eingeladen und bestens organisiert hatten der langjährige Imkerfreund Rolf Malzahn und seine Frau Maren in Absprache mit den involvierten Vorstandsmitgliedern. Bei kulinarischen Köstlichkeiten und kalten Getränken tauschten die anwesenden Imker*innen unter anderen ihre bisherigen Erfahrungen mit der diesjährigen Frühjahrstracht, der anstehenden Honigernte und Beutenstandorte aus sowie über ihre erreichten Zuchterfolge mit den einen oder anderen Königinnen - ob mit positiven oder auch negativen Ergebnissen. Interessiert hörten auch einige Jungimker*innen zu und berichteten über ihre bereits erzielten kleinen "Erfolge" in ihrer jungen Imkerkarriere. Der Gastgeber präsentierte im Anschluss seinen Gästen im üppig ausgestatteten Obstbaumgarten vor Ort seine Bienenstöcke samt Bienen-Schaukasten. Diesen öffnet er sehr gerne für interessierte kleine und große Besucher.
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KURT - das Stadtmagazin Gifhorn informiert sich beim IV Gamsen-Kästorf & Umgebung
Ettenbüttel: Unser Vorsitzender Martin Stöhr bekam am Don. 25. Mai 2023 Besuch aus der Redaktion von "KURT" - dem Stadtmagazin Gifhorn. Der Volontär Malte Schönfeld und der Presse-Fotograf Michael Uhmeyer stellen in ihren monatlichen Ausgaben zur Zeit diverse Vereine und Institutionen in Gifhorn und dem Landkreis vor und wollten nun mehr vom Tun & Wirken eines erfahrenen Imkers, seines Imkervereins und das Drumherum mit den Honigbienen und seinen wild lebenden Artgenossen erfahren und illustrieren. Martin und seine beiden Vereins- und Imkerkolleg:innen Laura Hoyer aus Meinersen und Thomas Frankewitsch aus Wesendorf freuten sich über das entgegen gebrachte Medieninteresse und standen dabei Rede und Antwort.
Bevor jedoch konkret auf die möglichen Fragen des Volontärs eingegangen wurde, zeigte Martin mit Hilfe seines "Bienen-Schaukastens" das Konstrukt einer sogenannten Bienenbeute sowie das Leben in einem Bienenstock mit der Königin, Arbeitsbienen und Drohnen vor. Martin berichtete, dass er diesen Schaukasten unter anderem in den örtlichen Kitas der Samtgemeinde Meinersen und in Grundschulen präsentiert, wo die Kinder - vor Stichen geschützt hinter der Glasscheibe - die Königin suchen können. "Und sogar auf ihren Händen krabbeln die Drohnen, die ja gar nicht stechen können", sagte der Vorsitzende. "Eindrucksvoll und faszinierend", staunten Uhmeyer und Schönfeld.
Anschließend widmeten sich die Gäste und der Gastgeber - mit Anzügen gut vor Bienenstichen geschützt - den Bienenbeuten vor Ort. Martin erklärte dabei, welche nötigen Werkzeuge ein Imker braucht, um seine Bienenstöcke regelmäßig zu kontrollieren. Die Grundausrüstung ist: ein "Smooker", Stockmeißel und Bienenbesen sowie der Schutzanzug und ggf. Schutzhandschuhe. Und ein Imker sollte auch über eine gewisse Portion Muskelkraft verfügen, denn eine Zarge mit zirka zehn Rähmchen, prall gefüllt mit Honig, wiegt um die 20 Kilogramm. Da komme schon ein immenses Gewicht zusammen, wenn der Imker zehn und mehr Völker betreut und den Honig im Frühjahr und Sommer ernten möchte. Malte Schönfeld war beeindruckt von den Honigbienen, ihrer immensen Leistung, Organisation und Koordination im Bienenstock.
Im Anschluss beantworteten die drei Imkerfreunde die Fragen des Volontärs, der u. a. wissen wollte, warum es den Bienen im allgemeinen so "schlecht" gehe. Darauf antwortete Martin: "Den Honigbienen geht es gar nicht schlecht, die werden von den Imkern - mehr oder weniger - gut betreut und versorgt. Die Wildbienen haben Probleme, denn ihnen wird der Lebensraum entzogen durch unter anderem Versiegelung, mähen und Monokulturen." Martin weiter: "Die Wildbienen finden dadurch weniger Futter, finden weniger Brutplätze, weniger Überwinterungsmöglichkeiten." Hilfreiche Maßnahmen gegen das Artensterben bei den Wildbienen sei das Anlegen von zahlreichen "Blühstreifen und wilden Gärten" sowie im Herbst das "Stehenlassen" von Gehölzen und Stauden bis in den kommenden Frühling. Schön wäre es auch, im Garten solche Pflanzen anzulegen, die bis in den späten Herbst den Insekten hinreichend Futter anbieten.
Die beiden Gäste von der KURT-Redaktion bedankten sich abschließend für die zahlreichen Informationen und kündigten in Kürze die Veröffentlichung des Berichts plus Illustrationen an.
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Fr., 12. Mai. 2023
Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen im Landkreis Gifhorn
veröffentlicht: am 12.05.2023 Presseinformation
Bei Bienenvölkern eines Imkers im Bereich der Gemeinde Tiddische wurde die Amerikanische Faulbrut der Bienen festgestellt. Bei dieser Erkrankung werden die Larven der Bienen infiziert und sterben ab. Daher sterben auf die Dauer auch die betroffenen Bienenvölker ab, da keine Brut nachwachsen kann. Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche nach dem Tiergesundheitsgesetz.
Der Landkreis Gifhorn hatte daher rund um den betroffenen Bienenstand einen Sperrbezirk eingerichtet, um eine Verschleppung der Tierseuche zu verhindern.
In dem betroffenen Gebiet dürfen die Bienenvölker nicht mehr versetzt werden. Lebende und tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs und Futtervorräte dürfen nicht aus den Bienenständen herausgebracht werden. Bienenvölker dürfen auch nicht in den Sperrbezirk hineingebracht werden.
Alle Bienenvölker der Imker in diesem Gebiet müssen, soweit das noch nicht erfolgt ist, amtlich untersucht werden. Weiterhin müssen alle Imker mit Völkern in diesem neu ausgewiesenen Gebiet diese unter Angabe der Zahl und des genauen Standortes der Völker bei der Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Gifhorn, Schloßplatz 1, 38518 Gifhorn schriftlich oder telefonisch (05371/82391) melden.
Auch außerhalb der im Landkreis Gifhorn vorhandenen Sperrgebiete weist der Landkreis Gifhorn auf die dauerhafte Verpflichtung aller Imker hin, alle Bienenstände im Landkreis Gifhorn erfassen zu lassen sind. Hierzu müssen die Imker ihre Bienenvölker unter Angabe der Zahl und des Standortes dem Veterinäramt des Landkreises Gifhorn mitteilen. Eine Registriernummer für den Standort wird dann ausgegeben. In der Vergangenheit musste festgestellt werden, dass ein Teil der Imker dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung zur Meldung der Bienenvölker stellt nach der Bienenseuchenverordnung eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld geahndet. (Quelle: Landkreis Gifhorn - Pressestelle https://www.gifhorn.de/start/nachricht-startseite/news/ausbruch-der-amerikanischen-faulbrut-der-bienen-im-landkreis-gifhorn/ )
Son., 23. April 2023
Imkerfrühstück - Auftakt zur diesjährigen Imkersaison
Das jüngste Imkerfrühstück bei Imkerfreund Karl-Heinz "Kalle" Beck und seiner Ehefrau in Steinhorst fand bei den zahlreich anwesenden Imkerfreunden großen und positiven Anklang. Das reichhaltige Frühstücks-Buffett war sehr lecker und bot unseren Gaumen kulinarische Genüsse mit unter anderen selbst zubereitete Marmeladen, diversen Brotaufstrichen und vieles mehr. Besonders mundete allen Anwesenden "Kalles Bienenfang", ein geschmeidiger Honiglikör, eigens zubereitet mit unter anderem den Zutaten: Verdeckelungswachs, gutem Wodka und einer reifen Birne.
Und auch reichlich Gesprächsstoffe über die Imkerei, Bienen, Frühlingstracht und drumherum wechselten die Runde. Auch wurden die nächsten beiden Termine für die Imkerstammtische im Mai und Juni terminiert. Mehr Infos dazu findet ihr bei den Vereinsterminen.
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18.04.2023
Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,
mit Freude haben wir jüngst in den Sozialen Medien gehört und gelesen, dass Menschen den Honigbienen und ihren Artgenossen zum Überleben und zur Arterhaltung helfen wollen. Das ist schön und nachhaltig, aber bitte nicht mit den falschen Mitteln!
Die betreffenden Personen stellen Zuckerwasser oder sogar Honig in ihren Gärten auf, um den Bienen Futter anzubieten und den nützlichen Insekten damit vermeintlich zu helfen. Leider ist dieses Verhalten nicht wirklich hilfreich, eher das Gegenteil ist der Fall!
Zum einen ist es so, dass die Bienen genug Futter in der Natur finden, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so wirkt. Außerdem sind auch viele Frühblüher auf die Bestäubung durch die Insekten angewiesen und müssen so mit ihrem eher geringen Nektarangebot mit einer unge-wöhnlichen Superfutterquelle, wie dem Teller voll Honig oder Zuckerwasser, konkurrieren. Gerade bei den Honigbienen gibt es einen ausreichenden Futtervorrat, wenn die Imker nach der guten „Imkerlichen Praxis“ gearbeitet haben und ihre Völker im Spätsommer und Herbst genügend und hinreichend versorgten.
Mit der Fütterung im Frühjahr durch den Menschen gibt es allerdings das Problem, dass die Bienen das Zuckerwasser in ihre Honigräume transportieren und nicht an die Brut verfüttern. Genau ge-nommen handelt es sich bei dem Produkt, was durch die Fütterung entsteht, dann nicht mehr um echten Honig (siehe auch Honigverordnung HonigV), welches der Imker später erntet und an seine Kunden verkauft. Somit bekommen dann die angeblichen „Bienenhelfer“ und späteren Honig-Kunden ihr eigenes Zuckerwasser als "Echten Honig" verkauft. Und der Imker bekommt bei den zuständigen Verbänden Probleme, wenn er sein verfälschtes Produkt im Labor untersuchen lässt.
Der noch viel größere Risikofaktor ist: die Bienen mit Honig zu füttern. Der zur Fütterung ange-botene Honig kann Sporen der Amerikanischen Faulbrut (AFB) enthalten, welches eine schlimme Bienenbrutkrankheit ist. Informationen über die AFB finden Sie auch auf unserer Webseite in der Rubrik Bienenkrankheiten. Die AFB-Sporen sind für den Menschen ungefährlich, lösen allerdings bei den Bienen eine meldepflichtige Krankheit aus, die bei den Bienen sehr ansteckend ist und schnell weitere zahlreiche Bienenvölker anstecken kann. Über kurz oder lang führt die AFB - ohne Behandlung durch den Imker - zum Sterben des Volkes oder im größeren Umkreis zum Verlust von mehreren Völkern.
Liebe Bienenfreundinnen und -freunde,
wenn Sie also wirklich etwas Gutes für alle Bienen tun wollen, pflanzen Sie Bäume, Sträucher und Stauden in Ihre Gärten, die schon sehr früh im Frühjahr oder recht spät im Jahr noch blühen. Hierbei aber auch darauf achten, dass einiges, was schön blüht, leider keinen Nutzen für die Bienen hat (Beispiel Forsythie). Dann doch lieber mal den Löwenzahn, Klee oder die Taubnesseln im Beet oder im Rasen stehen lassen und sich dann freuen, wenn sich eine Hummel oder andere Wild- und Honigbienen an diesen Futterquellen gütlich tun.
In diesem Sinne und Herzliche Grüße
Martin Stöhr
Vorsitzender IV Gamsen-Kästorf & Umgebung
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YouTube LAVES - Videoauftritt Bieneninstitut Celle
Infobriefe 2023 LAVES - Bieneninstitut Celle
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Auch dieses Jahr findet der Weltbienentag, am 20. Mai, statt, nähere Infos findest du hier :
Mein kleiner Kalender / Weltbienentag